Lackierbetrieb Tewoort wickelt ungewöhnlichen Auftrag ab

Hubschrauber bekommen in Kleve frischen Lack

KLEVE. Der Sturm kam später, sonst hätte die Überführung des frischlackierten Hubschraubers wohl verlegt werden müssen. Doch so konnte vom Hof des Klever Lackierbetriebes Tewoort der Start pünktlich in Richtung Norddeutschland erfolgen. Mit an Bord: Simone und Thomas Tewoort. Sie konnten wie im letzten Sommer Kaiser Franz Beckenbauer die Schönheit der deutschen Landschaften von oben genießen. Mittlerweile sind sie wieder in Kleve und auch der nächste von insgesamt vier Hubschrauber steht schon wieder in der Halle an der Wiesenstraße, um sie schon bald im silber-blauen Gewand wieder zu verlassen.

Die Geschäftsverbindung kam allerdings auf ungewöhnlichem Weg zustande. Firmenchef Thomas Tewoort hatte bei einem Spiel im Internet eine junge Forscherin kennengelernt, die sich mit Wetter- und Klimafragen beschäftigt. Mindestens einmal jährlich ist die Frau auf einem Forschungsschiff in der Antarktis unterwegs. Mit an Bord ist für alle Fälle auch ein Hubschrauber. Irgendwann hat die Internet-Freundin dann die Tewoorts in Kleve besucht, dabei nahm sie natürlich auch die Werkstatt in Augenschein. „Irgendwann kam dann die Anfrage, ob ich nicht auch Hubschrauber lackieren könne“, erinnert sich Tewoort.

Die Bekannte stellte daraufhin den Kontakt zu einem Hamburger Firmengründer her, der vier Hubschrauber für VIP-Flüge angeschafft hat und diesen nun ein einheitliches Aussehen geben wollte. Ein Auftrag, an dem auch Simone Tewoort viel Freude hat, denn sie hat ihren Mann auf der Meisterschule kennen gelernt und versteht ihr Handwerk. Der Auftraggeber zeigte sich auf jeden Fall vom Team Tewoort begeistert. Sicherlich gute Voraussetzungen, dass demnächst noch mehr Hubschrauber die Schwanenstadt anfliegen. R.K.